Selbst bei optimaler Düngung kann eine Pflanze Mangelerscheinungen zeigen — der Grund ist oft ein falscher pH-Wert, der die Nährstoffaufnahme blockiert, statt eines echten Nährstoffmangels.

Kurz zusammengefasst

In Erde liegt der ideale pH-Bereich für Cannabis meist zwischen 6,2 und 6,8. Außerhalb dieses Fensters können Wurzeln bestimmte Nährstoffe kaum noch aufnehmen, selbst wenn sie im Substrat reichlich vorhanden sind.

Warum der pH-Wert so wichtig ist

Nährstoffe liegen im Substrat in unterschiedlichen chemischen Formen vor — welche davon die Wurzeln aufnehmen können, hängt stark vom pH-Wert des Gießwassers und des Substrats ab. Ist der Wert zu hoch oder zu niedrig, werden bestimmte Nährstoffe regelrecht “blockiert”, obwohl sie objektiv vorhanden sind.

Wie du den pH-Wert misst

Ein digitales pH-Messgerät ist die zuverlässigste Methode für Einsteiger — Teststreifen funktionieren zwar auch, sind aber ungenauer und schwerer abzulesen.

Digitales pH-Messgerät (kalibrierbar)

★★★★☆ (4.4)

Einfache Bedienung, austauschbare Elektrode, inklusive Kalibrierlösung.

Angebot ansehen

Den pH-Wert korrigieren

Liegt der gemessene Wert außerhalb des Zielbereichs, lässt er sich mit speziellen pH-Down- oder pH-Up-Mitteln tropfenweise anpassen — dabei immer langsam vorgehen und nach jeder Anpassung erneut messen, statt auf Verdacht viel zuzugeben.

Wie oft solltest du messen?

Bei jedem Gießen den pH-Wert des Gießwassers zu prüfen, ist die sicherste Gewohnheit — besonders in der Anfangszeit, bis du ein Gefühl für dein Substrat und Wasser entwickelt hast.

Fazit

Fazit

Ein korrekt eingestellter pH-Wert ist oft der Unterschied zwischen einer kränkelnden und einer kräftig wachsenden Pflanze — und mit einem einfachen Messgerät und etwas Routine lässt er sich zuverlässig im Griff behalten.

Affiliate-Hinweis: Dieser Artikel enthält Affiliate-Links. Wenn du darüber einkaufst, erhalten wir ggf. eine Provision — für dich entstehen keine Mehrkosten. Das beeinflusst unsere redaktionelle Bewertung nicht.